Open-Air-Gottesdienst Pfingstmontag

Pfingstmontag, 6. Juni 2022 um 11 Uhr

St. Christophorus, Riehlstraße 64, Hamburg-Lohbrügge

Der Gottesdienst findet auf der Wiese hinter der Kirche statt. Sollte das Wetter nicht mitspielen, feiern wir in der Kirche.

Im Anschluss an den Gottesdienst sind Sie zu Begegnung, Imbiss und Kaffee eingeladen.

Was denkst Du darüber?

1, 2, 3 oder bis zu 7 Abende über Gott und die Welt sprechen? Oder doch über Gott und mich? Was denkst Du darüber? Mit so einer Frage ins Gespräch kommen? Oder nur zuhören?

Wir haben jeweils mit einem kurzen Text aus der Bibel begonnen und dann diese Fragen und Themen besprochen:

Das waren wunderbare und inspirierende Abende! Vielen Dank!

Bitte schauen Sie auf unserer Seite gelegentlich vorbei. Wir überlegen eine Fortsetzung dieser Gesprächsreihe.

Es ist Krieg. Ein ratloser Psalm.

Aufgeschreckt bin ich, Ewiger, reibe mir zitternd die Augen; ein Traum muss es sein, ein schrecklicher Alptraum.

Entsetzt höre ich die Nachrichten, kann es nicht fassen: Soldaten marschieren, kämpfen und sterben. Es ist Krieg.

Der Wahn eines Mächtigen treibt sie zu schändlichem Tun; mit Lügen hat er sie aufgehetzt, mit dem Gift seiner Hassreden.

In den Kampf wirft er sie, missbraucht ihre Jugend, missbraucht ihre Kraft; erobern sollen sie, töten sollen sie, sein Befehl ist eiskalt.

Seine Nachbarn hat er zu Feinden erklärt, ein Zerrbild gemalt in den dunkelsten Farben seiner wirren Machtfantasien.

Niemand wagt ihm zu widersprechen, seine Claqueure halten still; ein Marionettentheater umgibt ihn, das er höhnisch bespielt.

Seine Bosheit hat Raffinesse, listig und schamlos geht er voran; die Versuche ihn umzustimmen, ließ er ins Leere laufen,

Umsonst sind sie angereist aus besorgten Ländern; Friedensappelle und Warnungen ließen ihn kalt.

Angst und Schrecken verbreiten sich, blankes Entsetzen: wie viele Verletzte wird es geben, wie viel Tote?

Wann wird die gefräßige Gier des Tyrannen gesättigt sein, wann der Blutstrom versiegen, wann die Waffen schweigen?

Hilflos starre ich auf die Bilder und Meldungen, meine Fäuste voll Wut, in meinen Augen regnet es.

Fahr den Kriegstreibern in die Parade, Ewiger. Allen!

Leg ihnen das Handwerk, lass sie straucheln und fallen!

Wecke den Mut und den Widerstand der Rückgrat-Starken, lass das Volk sich erheben und die Verbrecher entlarven!

Nicht entmutigen lassen sollen sich alle, die an den Frieden glauben, die unverdrossen ihre Stimme erheben, gegen Verführer immun sind.

Sei unter denen, die nicht schweigen, die nicht wegschauen, die nicht achselzuckend sagen: was kann ich schon bewirken.

Höre unser Beten, unser Schreien, es töne in Deinen Ohren, unsere Angst um die Welt unser Kinder und Kindeskinder!

Sie hast Du uns in die Hände gegeben, Deine Welt ist die unsrige, In die Hände fallen soll sie nicht den Machthungrigen ohne Gewissen.

Nie werde ich verstehen, warum Du dem allen nur zusiehst, Deine Hand nicht eingreift und die Tyrannen zerschmettert.

Mach Dich gefasst auf meine zornigen Fragen, wenn wir uns sehen werden, später, in diesem rätselhaften Danach, Deinem geheimnis-umwobenen Himmel.

Dann will ich Antworten, will Erlösung und endgültigen Frieden, jetzt aber will ich nicht aufgeben, zu tun was ich tun kann,

damit wir jetzt und auch künftig den Namen verdienen, den wir so selbstverständlich als unseren eigenen tragen,

und ehrlich und glaubwürdig und unverhärtet berührbar, als menschlicher Mensch unter menschlichen Menschen leben.

Stefan Wahl (Priester des Bistums Trier), Jerusalem, 25. Februar 2022

Dieser Psalm hat unseren Bruder im Glauben, Helmut Röhrbein, auf Umwegen aus Jerusalem erreicht. Wir danken Priester Stefan Wahl.

Krieg soll nicht sein – Gebet für den Frieden

Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein

Wir erinnern heute an diesen epochalen Konsens der weltweiten Christenheit.

Unter dem Eindruck zweier Weltkriege hat der „Ökumenische Weltrat der Kirchen“ 1948 diesen Beschluss gefasst. Unter Aufarbeitung auch der eigenen, unheilvollen Geschichte mit der Idee des „Heiligen Krieges“ und einer „Heiligung der Mittel durch einen guten Zweck“ hat man sich auf diesen Grundsatz geeinigt. Dahinter sollten wir nie mehr zurückfallen!

Wir rufen auf zum Gebet für den Frieden

Heute besonders in der Ukraine. Wir schließen uns allen Bemühungen an, die die Überwindung militärischer Optionen in der internationalen Sicherheits-Architektur zum Ziel haben.

Gemeinsam beten.

Kommen Sie zu den Gottesdiensten unserer Kirchen und Gemeinschaften.

Gebete für den Frieden

Möge es Dein Wille sein, Ewiger, unser Gott und Gott unserer Väter, dass Du Kriege und Blutvergießen von der Welt nimmst und großen, wunderbaren Frieden über die Welt bringst.

„Möge kein Volk gegen ein anderes das Schwert erheben, noch Krieg weiterhin lernen“ (Jeschaja 2, 4), nur mögen alle Bewohner der Erde die Wahrheit erkennen und wissen, dass wir nicht in diese Welt kamen, um zu streiten und zu kriegen, und nicht um Hass, Neides, Ärgers und Blutvergießens willens, Gott behüte, nur sind wir hier, um Dich zu erkennen und anzuerkennen, ewig Gesegneter.

Möge der Vers in Erfüllung gehen: „Und Ich bringe Frieden über die Erde, auf dass ihr euch schlafenlegt und euch keiner aufschreckt, und schaffe wilde Tiere weg aus dem Land, und kein Schwert gehe durch euer Land.“ (3. Buch Moses 26,6)

Gebet für den Frieden von Rabbi Natan aus Breslav
Deutsche Übersetzung von Rabbiner Jaron Engelmayer

Friedensgebet des russischen Patriarchen Kyrill

Herr Jesus Christus, unser Gott, siehe herab mit deinem barmherzigen Auge auf das Leid und das so schmerzerfüllte Schreien deiner Kinder, die in der Ukraine sind. Befreie dein Volk vom Bruderkrieg, verringere das Blutvergießen, Befreie von den Nöten, die der Krieg mit sich bringt. Die, die ein Haus verloren haben, lass wieder ein Zuhause finden, gib den Hungernden zu essen, tröste die Weinenden, vereine die Getrennten.

Lasse es nicht zu, dass deine Kirche Jemanden verliert aus Wut gegenüber Mitmenschen und Verwandten, sondern, schenke wie ein großzügiger Gott baldige Versöhnung. Erweiche die Herzen derer, die hart geworden sind und lass uns zurückkehren zur Erkenntnis deiner Weisheit. Schenke Frieden deiner Kirche, ihren treuen Kindern und allen Deinen Völkern, mache uns zum Werkzeug deines Friedens, damit wir mit einem Herzen und einigen Lippen dich preisen, unseren Herrn und Heiland von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Ursprünglich wurde dieses Gebet bereits 2014 von Patriarch Kyrill allen Gemeinden der ROK zum Gebet empfohlen. Hier wird der ursprüngliche Text bezüglich der aktuellen internationalen Lage leicht ergänzt. Deutsche Übersetzung (Pastor Frank Lotichius, ZMÖ Hamburg).

Fastenimpulse 2022

Die Caritas im Norden sorgt für Inspiration in der Fastenzeit und verschickt, beginnend am Aschermittwoch (Mittwoch, 2. März 2022) und bis einschließlich Ostersonntag (17. April 2022), insgesamt acht Impulse zur Fastenzeit.

Wenn Sie interessiert sind, bitte einfach anmelden und die Fastenimpulse per E-Mail erhalten.

Ökumenisches Friedensgebet 2022

Wir beten für die Menschen in der Ukraine. Wir beten für diejenigen, die Macht und Einfluss haben.

Gütiger Gott, wir sehnen uns danach,
miteinander in Frieden zu leben.

Wenn Egoismus und Ungerechtigkeit
überhandnehmen,
wenn Gewalt zwischen Menschen ausbricht,
wenn Versöhnung nicht möglich erscheint,
bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.

Wenn Unterschiede in Sprache,
Kultur oder Glauben uns vergessen lassen,
dass wir deine Geschöpfe sind und
dass du uns die Schöpfung als gemeinsame
Heimat anvertraut hast,
bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.

Wenn Menschen gegen Menschen
ausgespielt werden,
wenn Macht ausgenutzt wird,
um andere auszubeuten,
wenn Tatsachen verdreht werden,
um andere zu täuschen, bist du es,
der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.

Lehre uns, gerecht und fürsorglich
miteinander umzugehen und der
Korruption zu widerstehen.

Schenke uns mutige Frauen und Männer,
die die Wunden heilen, die Hass und Gewalt
an Leib und Seele hinterlassen.

Lass uns die richtigen Worte, Gesten und
Mittel finden, um den Frieden zu fördern.

In welcher Sprache wir dich auch als
„Fürst des Friedens“ bekennen,
lass unsere Stimmen laut vernehmbar sein
gegen Gewalt und gegen Unrecht.

Amen.

von Sr. Mary Grace Sawe 

Ökumenisches Friedensgebet – eine Initiative von missio und EMW

Gebet für den Frieden

Gütiger Gott, wir sehnen uns danach,
miteinander in Frieden zu leben.

Wenn Egoismus und Ungerechtigkeit
überhandnehmen,
wenn Gewalt zwischen Menschen ausbricht,
wenn Versöhnung nicht möglich erscheint,
bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.

Wenn Unterschiede in Sprache,
Kultur oder Glauben uns vergessen lassen,
dass wir deine Geschöpfe sind und
dass du uns die Schöpfung als gemeinsame
Heimat anvertraut hast,
bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.

Wenn Menschen gegen Menschen
ausgespielt werden,
wenn Macht ausgenutzt wird,
um andere auszubeuten,
wenn Tatsachen verdreht werden,
um andere zu täuschen, bist du es,
der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.

Lehre uns, gerecht und fürsorglich
miteinander umzugehen und der
Korruption zu widerstehen.

Schenke uns mutige Frauen und Männer,
die die Wunden heilen, die Hass und Gewalt
an Leib und Seele hinterlassen.

Lass uns die richtigen Worte, Gesten und
Mittel finden, um den Frieden zu fördern.

In welcher Sprache wir dich auch als
„Fürst des Friedens“ bekennen,
lass unsere Stimmen laut vernehmbar sein
gegen Gewalt und gegen Unrecht.

Amen.

Lobpreis- und Segnungsgottesdienst

Freitag, 18. März 2022 um 19 Uhr

Jesus Christus spricht:

Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.

Jahreslosung 2022, Johannes 6,37

Am Freitag, 18. März 2022 um 19 Uhr feiern wir wieder einen besonderen Lobpreis- und Segnungsgottesdienst. Diesmal in der Kirche der Freien Evangelischen Gemeinde Neuallermöhe (Wilhelm-Osterhold-Stieg 38, Hamburg-Neuallermöhe).

Weltgebetstag am 4. März 2022

In diesem Jahr feiern gleich zwei Gemeinden des Ökumenischen Forums Bergedorf Gottesdienste zum Weltgebetstag am

Freitag, 4. März 2022, jeweils um 19 Uhr

Reinbek

Ev.-Luth. Kirchengemeinde Reinbek-Mitte
Maria-Magdalenen-Kirche
Kirchenallee 1, 21465 Reinbek

Bergedorf

Friedenskirche, evangelisch-freikirchliche Gemeinde
Ladenbeker Furtweg 25, 21033 Hamburg

Mehr Informationen zum Weltgebetstag

Werden auch Sie Teil der weltweiten Gebetskette rund um den Freitag, 4. März 2022. Die Gebete, Lieder und Texte haben Frauen aus England, Wales und Nordirland zusammengestellt. Ihr Thema: „Zukunftsplan: Hoffnung“.

www.weltgebetstag.de

Ökumenischer Kreuzweg am Palmsonntag 2022

Palmsonntag, 10. April 2022 um 17 Uhr

Auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Neuengamme treffen wir uns am Lagerbahnhof und um 17 Uhr beginnt der Kreuzweg.

Anschrift: Jean-Dolidier-Weg 75, 21039 Hamburg. Anfahrt: S-Bahnhof Bergedorf (S2/S21), anschließend Bus 127, 227
Auto: Autobahn A 25, Ausfahrt Curslack, der Ausschilderung folgen.

Aus heutiger Sicht findet der Kreuzweg entsprechend der aktuell geltenden Regelungen für Gottesdienste unter 3G-Bedingungen statt. Bitte bringen Sie die entsprechenden Nachweise mit.

Hinweis zum Foto: Skulptur: Françoise Salmon, „Der sterbende Häftling“, Mahnmal in der Gedenkstätte Neuengamme Foto: © Sören Brandes / CC-BY-SA-3.0 (via Wikimedia Commons)

Segensreiche Weihnachten

Weihnachten ist das Fest von Gottes unzerstörbarer Zusage. Wo wir als Menschen sind, ist Gott da. Immer. Überall. Für jede:n.

Wir feiern, dass dieses Vertrauen kein blindes Vertrauen ist. Warum nicht? Weil wir auf ihn verweisen können, auf Jesus von Nazareth, indem diese Zusage „geschichtlich greifbare, irreversible Wirklichkeit“ (so hat es Karl Rahner formuliert) geworden ist. Sie gibt uns den Mut, auch den anderen Zusagen im Leben zu trauen.

Gottes Wirklichkeit sprengt jedes Maß, alle Vorstellungen. Gott bei uns, als Kind in der Krippe? Ja, sein Bei-uns-sein ist Wirklichkeit geworden in der Geburt seines Sohnes in Armut, Not und Kälte. Wenn wir diese Nähe Gottes zulassen, naht auch die Erlösung, da seine Zusage nicht nur die Erwartungen des Menschen erfüllt, sondern ihnen die Angst nimmt.

Wir wünschen segensreiche Weihnachten und einen guten Start in ein gesundes und friedvolles Neues Jahr

Ökumenische Adventsvesper

Am 1. Advent, Sonntag, 28. November 2021, feiern wir gemeinsam und in guter Tradition um 18 Uhr eine Adventsvesper in der Kirche St. Petri und Pauli.

Tradition? Ja, tatsächlich soll eine Adventsvesper vor vielen Jahren, die erste ökumenische Gottesdienstfeier in Bergedorf gewesen sein.

Wie auch immer. Wir bereiten uns im Advent auf die Ankunft Gottes vor, der als Mensch zu uns kommt.

Sie sind herzlich eingeladen, gemeinsam mit uns zu feiern!

Für die Teilnahme ist kein Nachweis erforderlich. Wir erheben jedoch die Kontaktdaten entweder per Luca-App oder auf einem Zettel und alle Besucher:innen müssen eine medizinische Maske tragen und die Abstandsregeln einhalten.

Trauer-Gottesdienst für ausgestorbene Tier- und Pflanzenarten

Ewigkeitssonntag 2021

Am 21. November 2021 hat das Ökumenische Forum Bergedorf zu einem Gottesdienst-Experiment in die Kirche St. Petri und Pauli eingeladen.

Gottes Schöpfungs-Bund gilt allen seinen Geschöpfen. 

Das Totengedenken erweitern wir um einen Trauer-Gottesdienst für ausgestorbene Tier- und Pflanzen-Arten. 

Hier allerdings sind wir nicht Teil der trauernden Gemeinschaft, sondern mitverantwortlich für ein Massensterben. Grund ist die Menschen-gemachte Krise der ganzen Schöpfung. 

Es geht also nicht nur um Trauer, sondern auch um eine neue Praxis.

Rückblick auf den ökumenischen Gedenkweg „Stolpersteine“ am 9. November 2021

An die 50 Teilnehmer*innen kamen bei trockenem Wetter am Abend des 9. November zusammen, um einen Weg des Gedenkens zu gehen, welcher von der katholischen Kirche St. Marien in Bergedorf zur evangelischen Erlöserkirche in Lohbrügge führen sollte. Ich habe mich gefreut, dass vielfältig die Ökumene vertreten war: neben Katholiken und Protestanten u.a. auch die Baptisten (Ladenbeker Furtweg), die Vineyard-Gemeinde (Glasbläserhöfe) und die Charismatische Gemeindeerneuerung aus Reinbek.

Erinnern an die Namen und die Leben

Wir alle wollten an diesem Abend der sogenannten „Reichskristallnacht“ von 1938 der Menschen gedenken, die in der Zeit des Nationalsozialismus von Staats wegen umgebracht wurden, wollten ihre Namen und ihr Leben erinnern und dadurch zumindest nachträglich ihre Würde bewahren.

Kinder sprechen Fürbitte

Besonders habe ich mich gefreut, dass auch mehrere Kinder der katholischen Schule Chrysanderstraße aktiv beteiligt waren – vorbereitet und angeleitet durch die Schulseelsorgerin, Frau Astrid Seipelt-Klimpel. Sie haben an neun Stationen unterwegs jeweils eine Fürbitte gesprochen und eine Rose auf den „Stolpersteinen“ niedergelegt.

Familie Rosendorf, Ernst und Ellie Tischauer, Marie Burke, Max Anton Schlichting, Inge Hardekop

Einige dieser „Stolpersteine“ waren mir bereits bekannt: z.B. diejenigen für die jüdische Apothekerfamililie Rosendorff aus der Ernst-Mantius-Straße 5 oder für das jüdische Zahnarzt-Ehepaar Ernst und Ellie Tichauer aus der Alten Holstenstraße 61. Andere waren für mich neu: so der Gedenkstein für Marie Burke, die in der sogenannten „Heilanstalt“ Meseritz-Obrawalde ermordet wurde, vor dem Haus Chrysanderstraße 33. Oder Max Anton Schlichting, der als Kommunist wegen „Feindbegünstigung und Wehrkraftzersetzung“ am 24.3.1945 in der Haftanstalt Bützow-Dreibergen enthauptet wurde. Oder Inge Hardekop, die als 15jährige zwangsweise in die Alsterdorfer Anstalten eingewiesen wurde und mit 19 Jahren angeblich an Tuberkulose starb; ihr „Stolperstein vor dem Neubau Harderskamp 1 wurde im Jahre 2013 gelegt.

Mehrfach wurden wir unterwegs von Passanten oder Hausbewohnern angesprochen, was wir da machten – und konnten ihnen den Sinn unseres Rundganges erläutern. Auch die Polizisten, die uns zwischendurch anhielten, haben den Charakter dieses Gedenkweges schlussendlich verstanden.

Dank an Diakon Stefan Mannheimer (Kath. Pfarrei Heilige Elisabeth), der diese Bergedorfer Tradition vor Jahren begonnen hat, die sich mittlerweile aus kleinen Anfängen eindrucksvoll entwickelt hat!

Helmut Röhrbein-Viehoff

Was für ein Lobpreis und Segen!

Was für ein Lobpreis und Segen! Wie angekündigt fand am 22. Oktober 2021 in der Vineyard-Gemeinschaft der Lobpreis und Seegnungsgottesdienst des Ökumenischen Forums Bergedorf statt.

Um 19 Uhr begann der Gottesdienst mit Liedern der Vineyard-Band. Silke Lilienthal (Vineyard) begrüßte, eröffnete und stimmte alle Anwesenden ein. Darauf folgte eine längere Lobpreiszeit mit vielen Liedern zum Mitsingen (natürlich mit Maske) und – für einige Besucher:innen etwas ungewohnt – auch zum Mittanzen. Und es wurde mitgemacht! Beim Singen und beim Tanzen!

Die Predigt und der persönliche Dank: Dankt dem Herrn, denn er ist gut!

Bei der sehr schönen Predigt von Helmut Röhrbein-Viehoff (Katholische Pfarrei Heilige Elisabeth) ging es dann um das Thema des Abends: Dankt dem Herrn, denn er ist gut!

In den bereitgestellten Schalen, die mit Sand gefüllt waren, konnte dann jede:r die mochte, eine entzündete Kerze einstecken und entweder ganz still für sich oder laut, für alle hörbar, einen Dank an Gott richten. Es gab ganz persönliche Danksagungen, die die Familie betrafen, neben dem Dank an Gott für seine Liebe und Treue und einem Dank für die vielen Menschen, die sich für die Bewahrung der Schöpfung engagieren.

Vom Himmel hören

Für viele Besucher:innen war es eine neue Erfahrung, bei einem Segen „Vom Himmel Hören“ mitzumachen. Der Segen wird von erfahrenen Vineyard-Mitgliedern anhand von zwei ausgesuchten Bildern sehr persönlich gesprochen und handschriftlich für die Segensempfänger festgehalten. Die Bilder hingen an einer Leine und wurden zu Beginn des Segens ausgewählt (siehe Foto).

Zum Abschluss hat uns Silke Lilienthal auf eine sehr musikalische Art und Weise, mit einem Musikvideo im Hintergrund, gesegnet und wir haben gemeinsam das Vaterunser gebetet.

Was für ein wunderbarer Gottesdienst! Wir spürten den Heiligen Geist in unserer Mitte.

Der nächste Lobpreis- und Segnungsgottesdienst ist am 18. März 2022 geplant. Den Ort werden wir noch bekanntgeben.

Gedenkrundgang am 9. November 2021

Gedenkrundgang anlässlich des Jahrestages der Reichspogromnacht

Dienstag, 9. November 2021

Beginn um 18 Uhr vor der Katholischen Kirche St. Marien, Reinbeker Weg 8, Bergedorf

Geplant ist ein 2,5 km langer Fußweg durch Bergedorf, welcher um ca. 19.30 Uhr an der Erlöserkirche endet. An neun Stationen mit  Stolpersteinen halten wir kurze Zeiten des Gedenkens. Schließen Sie sich gerne dem Rundgang an!

Segnungs- und Lobpreisgottesdienst

Segnungs- und Lobpreisgottesdienst am 22. Oktober 2021 um 19 Uhr,
Vineyard, Glasbläserhöfe 4, 21035 Hamburg (Schule)

Dankt dem Herrn, denn er ist gut!

Dazu wollen wir uns zu einem Gottesdienst versammeln und dem Herrn danken. Sie sind eingeladen und können Ihren persönlichen Dank vor Gott bringen.  

Das wird ein sehr interessanter Gottesdienst und wir werden vom Himmel hören.

Das Ökumenische Forum Bergedorf lädt Sie herzlich ein, diesen Gottesdienst in den Räumen der Vineyard Gemeinde mitzufeiern.

Wenn Sie an dem Format Lobpreisgottesdienst mehr Interesse haben, schauen Sie bei unserer Mitgliedsgemeinde, der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Reinbek auf den neuen Flyer.

Ökumenische Schöpfungswoche 2021

Motto: think, plant and pray!

Mit rund einem Dutzend verschiedener christlicher Gemeinden und Gemeinschaften bereiten wir im Rahmen des Ökumenischen Forums Bergedorf eine Woche unter dem Thema „Schöpfungsverantwortung“ vor.

Dienstag, 31. August 2021 – 19.30 Uhr in der Kirche St. Petri und Pauli

Für Dienstag, den 31. August 2021, um 19.30 Uhr in der Kirche St.Petri und Pauli (Schlossstr. 2) konnten wir den „Umwelt-Pastor“ der evangelischen Nordkirche, Jens Christensen gewinnen, mit uns Grundzüge einer biblisch fundierten Schöpfungsethik zu bedenken. Eine Stoßrichtung dieses Abends wird auch gegen eine allzu eng-geführte Anthropozentrik und Individualfrömmigkeit („Jesus mein Retter“) gerichtet sein. Mit Paulus erwarten wir die Erlösung der ganzen Schöpfung, die noch seufzt und in Wehen liegt (vgl. Röm 8,22). Haben wir eine Mitverantwortung / Mitwirkung bei diesem Werk der Erlösung?  

Sonnabend, 4. September 2021 – 16 Uhr im Freien vor der Luisenschule

Am Sonnabend, den 4. September 2021, feiern wir um 16 Uhr im Freien neben der Luisenschule in Bergedorf einen ökumenischen Gottesdienst unter dem Motto „Wie ein Baum an Wasserbächen“ (Psalm 1, Vers 3). Er wird musikalisch mitgestaltet vom Posaunenchor St.Petri und Pauli (unter Leitung von Georg Liedtke) und vom Chor der Neuapostolischen Gemeinde am Glindersweg. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes steht eine Baumpflanz-Aktion: unter Anleitung des Revier-Försters Tim Laumanns werden wir eine Ess-Kastanie oder einen Walnuss-Baum setzen.

Zu beiden Veranstaltungen laden herzlich ein:

Andreas Baldenius, Andreas van der Laar, Stefan Mannheimer, Thomas Reinsberg, Helmut Röhrbein-Viehoff, Dietmar Ullrich

Kreuzweg Neuengamme 2021- online

Kreuzweg Neuengamme 2021 – online

Aufgrund der aktuellen Situation können wir den Kreuzweg leider auch in diesem Jahr nicht gemeinsam vor Ort in der KZ-Gedenkstätte beten.  

Das Freigelände der Gedenkstätte ist offen, aber es gelten dort die gleichen Regeln wie im sonstigen öffentlichen Raum (Abstände, maximal 5 Personen aus bis zu 2 Haushalten).

Kreuzweg im Video

Wir haben darum den Kreuzweg mit Kleinstgruppen gebetet und aufgezeichnet.

Das 55-minütige Video ist ab dem 11. März 2021 öffentlich zu sehen unter https://youtu.be/Lp6MBW611MQ  sowie auf der Homepage der Pfarrei Heilige Elisabeth: https://pfarrei-heilige-elisabeth.de/neuengammer-kreuzweg-2021/

Segensreiche Weihnachten

2020 ist Weihnachten ein ganz besonderes Fest und es passt damit – wie immer und völlig unabhängig vom Weltgeschehen – in unsere Zeit.

Als Mensch kommt Gott zu uns.

In vielen Kirchen gibt es weder Heiligabend noch an den Weihnachtsfeiertagen Gottesdienste, Andachten oder Messen. Das wird fehlen. Dort wo gefeiert wird, sehen die Bedingungen, den unbedingt erforderlichen Hygienekonzepten geschuldet, anders als sonst aus. Die gute Nachricht ist: Gott kommt trotzdem in die Welt!

Wir wünschen allen Menschen segensreiche, friedliche Weihnachten!

Bleiben Sie bitte unbedingt vorsichtig und gesund oder werden Sie es schnell wieder und kommen Sie gut ins Neue Jahr!

Ihr
Ökumenisches Forum Bergedorf