Unsere Neuapostolischen Geschwister haben in ihrer Gemeinde eine Online-Andacht gefeiert. Das alleine hätten wir an dieser Stelle nicht unbedingt erwähnt – wenn da nicht das Ökumenische eine besondere Rolle gespielt hätte.
Zur Vorbereitung hat ein Vertreter, nennen wir ihn Andreas, die anderen Mitglieder zum Thema Vertrauen befragt und dazu mehrere schriftliche Antworten aus den Geschwisterkirchen bekommen. Zwei Videobeiträge waren auch dabei. Was daraus entstanden ist, sehen Sie im YouTube-Video.
Brief des Ökumenischen Forums Bergedorf an die Jüdische Gemeinde in Hamburg
Liebe Schwestern und Brüder der Jüdischen Gemeinde in Hamburg,
als christliche Kirchen und Gemeinden im Ökumenischen Forum Bergedorf drücken wir Ihnen unsere Betroffenheit über die Gewalttat aus, die jüngst ein junger Mann aus Ihrer Gemeinde erleiden musste. Jegliche Form von Antisemitismus empört und beschämt uns. Wir können, wollen und werden es nicht hinnehmen, dass unsere jüdischen Schwestern und Brüder im Glauben angegriffen werden und um ihre Sicherheit und freie Religionsausübung fürchten müssen.
Seien Sie bitte versichert, dass wir als Bergedorfer Kirchen solidarisch an Ihrer Seite stehen und uns mit Ihnen verbunden fühlen. Wir sind dankbar, dass es jüdische Gemeinden und jüdisches Leben in Hamburg gibt.
Beginn um 18 Uhr, Katholische Kirche St. Marien, Reinbeker Weg 8, 21029 Bergedorf
Aufgrund der Corona-Pandemie ist es in diesem Jahr leider nicht möglich, den Gedenkrundgang anlässlich des Jahrestages der Reichspogromnacht in gewohnter Form stattfinden zu lassen.
Das Gedenkens und der gemeinsame Widerstand gegen Ausgrenzung, Antisemitismus und jede andere Form menschenverachtenden Tuns sind uns aber auch unter erschwerten Bedingungen wichtig.
Darum laden wir zu einem kurzen ökumenischen Gedenkgottesdienst ein.
In einer kurzen virtuellen Form wollen wir uns beispielhaft die Schicksale von Menschen vor Augen führen, die in Bergedorf lebten und durch die nationalsozialistische Gewaltherrschaft umkamen.
Rose als Zeichen des Gedenkens
Abschließend laden wir dazu ein, dass Einzelpersonen oder Zweiergruppen jeweils einen der Stolpersteine aufsuchen und dort stellvertretend eine Rose als Zeichen des Gedenkens ablegen.
Für die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln wird gesorgt.
Sollte die Veranstaltung wegen veränderter Regelungen kurzfristig abgesagt werden müssen, wollen wir den virtuellen Rundgang hier auf der Webseite der Pfarrei einstellen.
Freitag, 6. November 2020, 19 Uhr, St. Marien Bergedorf, Reinbeker Weg 8, 21029 Hamburg
Für alle, die da Trauer tragen
Wir laden erstmalig zu einem ökumenischen Segnungsgottesdienst ein. Unter der Überschrift „Für alle, die da Trauer tragen“, sind alle Menschen eingeladen, die um verstorbene Angehörige trauern, aber auch solche, die Kummer haben auf Grund von Einsamkeit, Krankheit und anderer seelischer Not.
Trösten, heilen, aufrichten
Der Gottesdienst will trösten, heilen und aufrichten; er wird durch viel Musik, insbesondere Lobpreis-Lieder, geprägt sein. Wer möchte, kann für sich beten lassen und einen persönlichen Segen empfangen. Selbstverständlich werden die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten.
Für das Vorbereitungs-Team des Ökumenischen Forums Bergedorf: Gabriele Buchhardt und Helmut Röhrbein-Viehoff (St.Marien), Hermann Kettenbach (Friedenskirche / Baptisten am Ladenbeker Furtweg 25), Silke Lilienthal (Vineyard-Gemeinde, Glasbläserhöfe 2)
Zum Geburtstag der Kirche Christi gratulieren wir gemeinsam.
Genießen Sie das Video.
Pfingsten dürfen wir den Geburtstag der Kirche feiern. Gottes Geist führt Menschen zusammen. Vor fast 2000 Jahren in Jerusalem und heute in Bergedorf und überall auf der Welt. Unsere Vielfalt ist Gottes Geschenk. Wir dürfen daran mitwirken, dass der Geist der Liebe, des Friedens und der Versöhnung und der Geist des respektvollen Miteinanders sich ausbreitet.
Das Video ist leider nicht mehr verfügbar.
Das Ökumenische Forum Bergedorf, Christ*innen verschiedener Konfessionen, grüßen Sie und euch alle und wünschen ein frohes und gesegnetes Pfingstfest.
Willkommen auf der Seite des Ökumenischen Forums Bergedorf
Ein Artikel zur Corona-Pandemie (Datum der Veröffentlichung: 1. Juni 2020). Inhaltlich gilt das aber immer. Es entspricht unserer Haltung: Ein unverzichtbares Für- und Miteinander aller Menschen.
Wir sind füreinander da und wollen miteinander als Christ:innen „der Stadt Bestes suchen“. Gerade in dieser Zeit fühlen wir uns verbunden in unserem Gebet und in unserem Tun. So beten wir in dieser besonderen Situation.
Wir beten …
für die Betroffenen und Menschen der Risikogruppen
für die Menschen mit Angst und Sorge
für die jetzt besonders Einsamen
für die Menschen in den helfenden Berufen
für die Verantwortlichen in der Politik
für unsere Gemeinden
für die Menschen auf der Flucht, in Not
für die Bewahrung und den Schutz der Schöpfung
für…
Wir beten in der Gewissheit, miteinander verbunden zu sein – wo auch immer wir sind: Ein Wort, eine Bitte, ein Dank an Gott oder einfach ein Vaterunser.
Täglich um 18 Uhr läuten die Kirchenglocken und rufen uns zum Gebet.