Ökumenischer Taizé-Gottesdienst

Am Abend des Reformationstages und Vorabend von Allerheiligen laden zwei Kirchengemeinden in Bergedorf zu einem ökumenischen Gottesdienst im Geist und Stil der „Communauté de Taizé“ (in Burgund) in die St.Marien-Kirche ein. Mitwirkende sind u.a. das Taizé-Team aus St.Michael am Gojenberg und der Marienchor aus St. Marien.

Herzliche Einladung mit anschließendem Beisammensein bei Brot, Wein und Traubensaft.

Das Bild zeigt einen Ausschnitt des Kirchengebäudes St. Marien in Bergedorf.

31. Oktober 2026 um 18 Uhr

  • St. Michael
    Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde zu Bergedorf
  • St. Marien
    Katholische Gemeinde in der Katholischen Pfarrei Heilige Elisabeth

Ort:
St. Marien
Reinbeker Weg 8 HH-Bergedorf

Exerzitien im Alltag

Deine Liebe komme

Entdecke Gottes Liebe im Vaterunser

Gottes Liebe zu uns – das ist der rote Faden im „Gebet aller Gebete“, dem Vaterunser. Lass uns gemeinsam über vier Wochen in die Liebe Gottes eintauchen und eine neue Lesart des Gebetsklassikers kennen und liebenlernen. 

Lass dich einladen, Bezüge zu deinen Erfahrungen und Lebensumständen herzustellen. Betrachte, reflektiere, komme zur Ruhe und nimm die Liebe Gottes neu in deinem Herzen auf.

Ralf Miro

Ralf Miro führt Sie durch die Abende. Er ist Theologe, Mentor und Exerzitienbegleiter. Er war Pfarrer und Gemeindeleiter in verschiedenen Gemeinden. „Ich möchte, dass Christinnen und Christen in unterschiedlichen Phasen des Lebens ihre Beziehung zu Gott im Alltag erkennen, erleben und festigen“ so Ralf Miro.

Eröffnungsabend

29. Oktober 2026

19 Uhr

Am Donnerstag, 29. Oktober 2026 treffen wir uns in St. Marien, Sichter 2, 21029 Hamburg

Ablauf der Abende

Beginn: 19 Uhr, Ende: 20 Uhr

Begrüßung und Impuls,

Gespräche in Gruppen,

Abschluss und Gebet.

Informationen
zu den Orten
der Abende

29. Oktober, Beginn: 19 Uhr
St. Marien
Sichter 2
21029 Hamburg
5. November, Beginn: 19 Uhr
Freie evangelische Gemeinde
Schulenbrooksweg 2
21029 Hamburg
12. November, Beginn: 19 Uhr
St. Marien
Sichter 2
21029 Hamburg
19. November, Beginn: 19 Uhr
St. Marien
Sichter 2
21029 Hamburg
26. November, Beginn: 19 Uhr
Freie evangelische Gemeinde
Schulenbrooksweg 2
21029 Hamburg

Anmeldung

Bitte melde Dich für Deine Teilnahme an bei:

Ralf.Miro@oekumenisches-forum-bergedorf.de

Material

Als Grundlage für die gemeinsame Zeit dient die Box „Deine Liebe komme“ mit 34 hochwertigen Karten. Diese Box kann in jeder Buchhandlung bezogen oder am ersten Abend vor Ort erworben werden. 

Verlag Gerth Medien, ISBN 978-3-98695-126-9 zum Preis von 25 Euro.

Das Bild zeigt die Kartenbox.

Gedenkrundgang 2026

Montag, 9. November 2026
um 18 Uhr | Kirche St. Marien

Das Bild zeigt 10 Stolpersteine für Menschen, die von den Nationalsozialisten ermordet wurden. Das sind: Inge Meier, Claus Beeck, Henry Meier, Hertha Rosendorf, Bela Meier, Dr. Ernst Tichauer, Mary Dobrzinsky, Marie Burke und Ernst Henning.
Fotos: Gudrun Meyer, CamelCaseNick, Ambo 2023, Reinhard Kraasch

Der Rundgang beginnt und endet an der Katholische Kirche St. Marien | Sichter 2, HH-Bergedorf
Dauer etwa 1,5 Stunden / Wegstrecke 3,7 km

Auf dem Weg gegen das Vergessen werden verschiedene sog. „Stolpersteine“ aufgesucht, an denen an jüdische und politisch verfolgte Mitbürger*innen erinnert wird, die in der Zeit des Nationalsozialismus hier gelebt haben und ermordet wurden.

Den Rundgang organisiert das Ökumenische Forum Bergedorf, die Katholische Pfarrei Heilige Elisabeth in Zusammenarbeit mit der Schulpastoral der Katholischen Schule St. Elisabeth Bergedorf.

Mit Gott gegen die Demokratie

Warum der christliche Nationalismus alle angeht

Vorankündigung: Lesung mit Arnd Henze – 19. Januar 2027 um 19 Uhr – Über den Ort werden wir hier bald informieren.

Arnd Henze wird aus seinem Buch „Mit Gott gegen die Demokratie – Warum der christliche Nationalismus alle angeht“ lesen und mit uns ins Gespräch kommen.

„Im Ergebnis geht es um Macht. Die Frömmigkeit mag evangelikal sein, und das war das, was sie über 200 Jahre begleitet hat. Aber sie haben gemerkt, dass sie schon seit dem frühen 20. Jahrhundert eine Bewegung nicht aufhalten konnten, nämlich begründet dadurch, dass das wissenschaftliche Weltbild ihre Vorstellung von der Schaffung der Welt in sieben Tagen und dem daraus sich ableitenden Machtanspruch aufgekündigt hat. Die Ordnungen, die sich aus diesem biblischen Bild ergeben haben, haben nicht mehr funktioniert: Die Hierarchien zwischen Mann und Frau, die Hierarchien zwischen „Rassen“ oder „Ethnien“, die Ausgrenzung von Lebensformen, die diesem Bild nicht mehr entsprachen – all das konnten sie nicht mehr kontrollieren.“

NDR – Kultur Interview mit Arnd Henze
Das Bild zeigt das Cover des Buches "Mit Gott gegen die Demokratie".
Das Bild zeigt ein Portrait des Journalisten und Theologen Arndt Henze.

Zur Person

Arnd Henze, geboren 1961, ist Fernsehredakteur beim WDR und Publizist. Er hat Theologie in Göttingen, Heidelberg und Berkeley, CA, studiert. Seit 35 Jahren beschäftigt er sich als Journalist mit internationalen Krisen und Konflikten. Von 2012 bis 2019 war er Korrespondent im ARD-Hauptstadtstudio und hat seitdem immer wieder aus den Studios in Washington, New York und Brüssel berichtet. Viele seiner Filme wurden 
mit Preisen ausgezeichnet, darunter die ARD-Dokumentation „Ich weiß nicht mal, wie er starb – Wie ein Pflegeheim zur Coronafalle wurde“. Er ist berufenes Mitglied der 13. EKD-Synode.